EM-Etiquette

Frau Bundeskanzlerin in Basel. Auf der Ehrentribüne. Beim Spiel ihres Landes gegen das ihres Sitznachbarn. Gemein. Da konnte sie sich gar nicht so gebührend freuen als das deutsche Tor fiel. Schnell fällt ihr auf, dass Herr Ministerpräsident Erdogan ihre Freude nicht teilt. Die Etiquette verlangt dann nur noch verhaltenes Klatschen. Die Ärmste.

Seid ihr sicher, dass es Frau Bundeskanzlerin nur ein Mal gibt? Mal im Ernst: Gerade noch die Laudatio auf Alt-Bundeskanzler Schmidt in Leipzig, dann die Gedenkfeier in Berlin zum Prager Frühling vor 40 Jahren und abschließend unterdrückte Freude bis in die Nacht beim Halbfinalspiel in Basel. Respekt.

2 Antworten zu “EM-Etiquette”


  1. 1 janasworld Donnerstag, 26. Juni 2008 um 18:15

    Habe mich letztens bei Herrn Steinmeier auch schon gewundert, eben noch in China und schon in Hintertupfingen. Das ist wie in der Drei-Wetter-Dingsda-Dumbsta-Werbung, eben noch in Paris, London, New York und das Haar sitzt!) Aber ich glaube, dass unser BND das Beamen erfunden hat…

  2. 2 marcomad Donnerstag, 26. Juni 2008 um 19:23

    Verschwörungstheoretisch glaube ich ja manchmal fast, unser BND beherrscht bereits zur Perfektion die “verbotene” Fähigkeit des Menschenklonens…


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