So schön ist er gefahren. Endlich. Fehlerlos unter für ihn maßgeschneiderten Wetterkonditionen. Die Strecke kennt er, die Strecke kann er und es wäre ein Traum gewesen. Adrián Sutíl auf dem Weg zu 4 bis 5 Punkten durch den monegassischen Regen. Mit einem Force India. Während die Althasen mit Piruetten glänzten, klebten Sutíls Reifen auf dem nassen Asphalt. Zwischenzeitlich fährt Sutíl mit dem Force India sogar schnellste Rennrunden. Circa eine Stunde 55 Minuten des Rennens waren vergangen. Durch mehrere Safety Car Phasen sollte die Zwei-Stunden-Klausel eher erreicht werden als die Rennrundenanzahl. Gerade erst war das Safety Car erneut in die Boxengasse eingebogen, das Rennen in der 67. Runde wieder frei gegeben. Die Zeit lief runter. Tapfer hält sich Sutíl vor Räikkönen. Kommt als erster in den Tunnel und also solcher auch wieder raus. Vor der Hafenschikane allerdings verliert der amtierende Weltmeister Räikkönen die Kontrolle über seinen Boliden und mit wedelnden Hinterteil küsst der Ferrari jäh den Force India. Und der Traum ist aus. Beide müssen in die Box. Räikkönen kann von seiner Crew wieder ins Rennen geschickt werden. Sutíl nicht. Fünf Minuten vor Ablauf der Rennzeit. Das ist richtig bitter. Denn er hatte es mehr als verdient, diese Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das Einzige was bleibt, ist das was Sutíl auch schon letzes Jahr in diesen Gassen bewiesen hat: Er kann es. Im schwierigsten Parcours der Saison fehlerfrei zu bleiben. Und das bleibt nicht ungesehen.
Die ersten drei:
1. Hamilton (MLM)
2. Kubica (BMW)
3. Massa (FER)
Alle Ergebnisse z.B. hier.
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